
Wildofen
herrlicher Aufstieg auf den "Nachbar-Hirzer"
Liebe Tourenfreunde,
herrlicher Aufstieg auf den "Nachbar-Hirzer"
Die Bike-Runde beginnt bei der letzten ausgewiesenen Parkplatzmöglichkeit, bergseitig an der Innerbergstraße in der Nähe des "Fanghauses", am Kolsassberg auf 1035 m. Von hier radelt man über Asphalt nur 0.6 km zum Beginn der Forststraße 1085 m in Richtung Studlalm. Bei der Verzweigung nach km 1.2 auf 1150 m muss man sich entscheiden, ob man die Serpentinen durch den Hochwald auf der "Studlalmroute" hochfährt, oder geradeaus weiter den "Grafennsweg" benützt, der eine wesentlich kürzere und einfachere Alternative ermöglicht. Nachdem ich voriges Jahr über die Studlalm zur Tagetlahnalm 1740 m hoch gebikt bin, habe ich mich diesmal für die leichtere Variante entschieden – 710 Hm auf km 7.2.
Wildofen
Der zu den Tuxer Alpen zählende, unter Schitourengehern überaus beliebte Hausberg der Tagetlahnalm, der Wildofen, zeigt zwar einen schrofigen Gipfelaufbau, ist aber trotzdem durch die Ostflanke leicht ersteigbar.
Gekonnt schlängelt sich ein AV-Steig im Almrosengelände empor zum Nordgrat, auf dem man problemlos die Nordschulter mit hölzernem Gipfelkreuz erreicht.
Insgesamt sind von der Tagetlahnalm 1740 m aus zum Wildofen 2538 m
800 Hm auf 2.6 km zurückzulegen.
Im Abstieg kehrt man am besten auf gleicher Route zurück.
Wer jedoch das Hillary-Kreuz 2080 m besuchen möchte, steigt zuerst am Nordgrat bis zu einer breiten Einsattelung 2150 m ab. Danach sollte man, links des mit Blocksteinen und Bäumen bestückten Nordrückens, in einer Mulde hinunter wandern, um schließlich zum Hillary Köpfl mit seinem kleinen Gedenkkreuz hochzusteigen.
Ein Weitergang, hinab durch den Zirbenwald, ist überaus beschwerlich, da der ehemalige Kuhpfad vollständig zugewachsen ist. Deshalb irrt man im stechenden Almrosen-Gestrüpp umher, verfolgt von unzähligen Fliegen und Bremsen – eine einzige Strapaze.
Die bessere Alternative wäre, wieder zum Sattel 2150 m anzusteigen, und von hier eine Querung zum Aufstiegs-Steig zu suchen.
Kolsass Namensableitung
Obwohl sich die Römer schon Jahrhunderte zuvor in " Kolsass" angesiedelt haben, handelt es sich um einen germanischen Ortsnamen, der den Gründer der
germanischen Siedlung "Kolsass" nennt, nämlich den Personennamen bzw. das Geschlecht "Cholo, Kolo" - "sass" weist auf den Sitz hin.
"Kolsass" wortwörtlich übersetzt "Sitz des Kolo (Cholo).
Wacholder Juniperus
Zypressengewächs, immergrüner Strauch mit stechenden Nadeln
Die Ausreifung der Wacholderbeeren dauert 3 Jahre. Einzigartig ist dabei, dass sich am selben Wacholderstrauch alle 3 Entwicklungsstufen zugleich zeigen.
Wacholderbeeren: Wichtiges Gewürz und als Rohstoff bei der Herstellung von unzähligen Schnäpsen wie Gin, Steinhäger, usw….
auch als Heilpflanze gegen Verdauungsbeschwerden und Sodbrennen
schwach giftig - Juniperus-Präparate bei Schwangerschaft meiden
Bike: Start Kolsassberg bergseitiger PP an der Innerbergstraße in der Nähe vom "Fanghaus" 1035 m um 6.15 Uhr > Asphaltstraße entlang > Beginn Forststraße 1085 m km 0.6 > Abzw. Studlalm 1150 m km 1.2 > geradeaus weiter > Abzw. Innerst 1168 m km 1.6 > geradeaus weiter > Abzw. Grafennsalm 1486 m km 4.7 > geradeaus weiter > Abzw. Sagalm Schranken Kehre 1687 m km 6.7 > empor zur Tagetlahnalm letztes Gebäude 1740 m - 770 Hm auf km 7.2 – um 7.20 erreicht
Hike: um 7.30 Uhr weg – nähere Beschreibung siehe oben: AV-Steig > Wegeck 2040 m km 1.0 > N-Grat Wegweiser 2355 m km 2.1 > GK Wildofen N-Schulter 2538 m – 800 Hm auf km 2.6 – um 9.40 Uhr erreicht – 1 ½-stündiger Abstieg zur Tagetlahnalm
Bikeabfahrt: Tacho auf null – nach ausgedehnter Rast in 15 min die Grafennsroute zurück zum AP – um 12.40 Uhr eingetroffen km 6.9 – im Inntal Hitzewelle über 30 Grad

